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Über mich

Portrait Deana Savioli

Stell dich kurz vor. Wer bist du und was machst du beruflich?

Hallo, ich bin Deana Savioli. Ich tanze gerne, liebe warmes Wetter sowie gutes Essen und bin eine wahre Optimistin.

Beruflich unterstütze ich Familien und Schulkinder im Umgang mit herausfordernden Situationen im privaten Zuhause.

Wie bist du zu diesem Beruf gekommen? Gibt es einen bestimmten Moment oder war es dein Weg?

Für mich war von Anfang an klar, dass ich mit Kindern arbeiten möchte. Schon als kleines Kind habe ich früh begonnen, auf andere Kinder aufzupassen und kleine Babysitter-Jobs zu übernehmen. Mein Weg führte mich jedoch zur Sozialpädagogik, weil es mir wichtig war, Beziehungen zu den Kindern aufzubauen und ihre Entwicklung aktiv zu begleiten. Schnell habe ich gemerkt, dass genau das meine Berufung ist. Und tatsächlich ist es bis heute genau das, was ich tun möchte. *lacht

Warum hast du dich entschieden, genau mit Kindern und Familien zu arbeiten?

Elternsein kann anstrengend sein. Es gibt Momente, in denen man einfach nicht weiterweiß. In solchen Fällen ist es schön, eine Lösung zu haben, die keinen großen Aufwand oder komplizierte Folgen mit sich bringt. Vielmehr brauchen Eltern jemanden an ihrer Seite, der ihnen punktuell genau dort hilft, wo Unterstützung gewünscht wird und ihnen Arbeit abnimmt. Genau diese Möglichkeit biete ich an. Ich stelle sicher, dass Eltern ein kompaktes Angebot direkt bei sich zu Hause erhalten. Zusätzlich entlaste ich die Eltern, indem ich ihr Kind begleite. So können sie sich auf die positive Beziehung zu ihrem Kind konzentrieren.

Welche fachliche Grundlage bringst du in deine Begleitung mit?

Ich bin diplomierte Sozialpädagogin und bringe 13 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im stationären Bereich mit.

Durch fortlaufende fachliche Weiterbildungen in den Bereichen Selbstregulation, positiver Psychologie und Konfliktbegleitung halte ich mein Wissen aktuell und verknüpfe es mit meiner praktischen Erfahrung.

Diese Kombination aus Fachwissen, Berufserfahrung und meiner täglichen Auseinandersetzung mit dem Verhalten von Kindern bildet die Grundlage meiner Begleitung.
Mich bewegt die Frage, was hinter einem Verhalten liegt und was ein Kind innerlich stärkt. 

"Ich schaue hinter das Verhalten und sehe das Kind."

Wie würdest du deine Haltung gegenüber Kinder in wenigen Worten beschreiben?

Offen, neugierig, wertschätzend und geduldig

Was liebst du am meisten an deiner Arbeit?

Ich verfolge gerne Entwicklungen, das schrittweise Wachsen, den langsamen Aufbau von Selbstbewusstsein und das zunehmende Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Ebenso freue ich mich, wenn sich die zugrunde liegenden Probleme nach und nach auflösen. Genau das bereitet mir große Freude: die Entwicklung zu begleiten und zu sehen, wie das Kind und die Familie Schritt für Schritt wächst.

Gibt es einen Moment aus deinem Berufsalltag, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Das ist eine schwierige Frage, denn ich habe viele herausfordernde und auch schöne Momente erlebt. Was mir jedoch besonders im Gedächtnis geblieben ist, war eine Karte, die ich von meinem Bezugskind (Kind auf der Wohngruppe) erhalten habe. In der Karte bedankte er sich dafür, dass ich immer für ihn da bin,  ihn unterstütze und dass das keineswegs selbstverständlich sei. Er schrieb, wie sehr er das schätze und einfach einmal „Danke“ sagen wollte. Das hat mich sehr berührt und mir das Gefühl gegeben, auf dem richtigen Weg zu sein.

Was würdest du Eltern am liebsten sofort mitgeben, wenn sie nur einen einzigen Gedanken mitnehmen könnten?

Höre deinem Kind zu, anstatt dich unter Stress zu setzen, alles richtig machen zu müssen. 

Was möchtest du mit deiner Arbeit langfristig bewirken?

Dass Kinder sich wohlfühlen. 

Es geht nicht um Machtkämpfe, sondern darum, offen zu kommunizieren, wie es einem geht und was man gerade braucht. Gemeinsam kann man dann einen Weg finden, der für alle passt. 

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